"This Is More Than A Party...", Teil 3 - Erinnerung an unsere Depeche Mode Sause in Augustusburg
Hauptattraktion des Abends waren ohne Zweifel "INQUISITA", die eines ihrer besten Konzerte aufzogen. Sie stellten größtenteils neues Material vor, dass aber erstaunlich gut beim Publikum ankam. Bei Songs wie "Strange Days" oder "Preach A Sermon" hatten die Jungs um Uli Leistner die "Dancehall Augustusburg" voll im Griff und ließen sich letztendlich noch zu einer Zugabe a la Depeche Mode überreden. Uli spielte zwar noch nicht perfekt, aber durchaus ausbaufähig, "Personal Jesus" auf der Gitarre.
Ständig stürzten schweißgebadete Tanzwütige aus dem Saal, um frische Luft zu schnappen. Bei einigen Fans grenzte die Tanzekstase fast an Hochleistungssport, und trotz der lockeren 40°C, die im Saal herrschten, wurden die Freaks durch den vorantreibenden Techno-Sound immer wieder zum Tanzen gezwungen. Einfach genial!
Leider wird es ein Traum bleiben, daß eine Depeche-Mode-Fete mal ohne Ärger verläuft, denn es waren, wie erwartet, wieder ein paar Schlägertypen da, um einige Leute zu schikanieren. Es gab dann, Gott sei Dank, keine weiteren Ausschreitungen.
Wenn man sich alles noch einmal überlegt, von der Planung bis zur Durchführung der Fete, muß man einfach bemerken, dass wir für so einen kleinen Fanclub eigentlich ganz gute Arbeit geleistet haben.
Ein gutes Team ist eben Gold wert! Dabei möchte ich besonders Long Man, Sticks, Heike, Frank S., Heiko und natürlich "INQUISITA" danken. Und ich meine, daß wir ohne weitere Vorbehalte so eine DM-Party in der Stadthalle Chemnitz organisieren könnten..." (HW)
Im Magazin sah das Ganze dann so aus, und wenn ihr möchtet, machen wir auch gern mal eine Sonderausgabe über alle erschienenen "Messages":
Die jungen, aufstrebenden Kapitalistenpopper von "Inquisita" haben uns mit ihrer horrenden Gagenforderung dann auch gleich um unsere kompletten Einnahmen erleichtert. Investitionen in eine weitere Party oder gar in einen Verein, der solche Veranstaltungen in Zukunft hätte organisieren können, wurden daher nie getroffen. Das gesamte Eintrittgeld floß in die teure Westtechnik und in die Kehlen der von uns gebuchten Unterhaltungsmusiker.
Wahrscheinlich ist es auch deshalb leider nie zur angekündigten Fete in der Stadthalle gekommen. Möglicherweise waren wir alle nach der Wende aber auch viel zu beschäftigt. Wenn nicht mit uns selbst, dann meist mit beruflichen oder persönlichen Herausforderungen. Andere waren am Ende schneller, und haben sich beim Thema Szeneparties einfach mehr engagiert, im wahrsten Sinne des Wortes in Szene gesetzt und den Markt übernommen.
Aber sogar unter diesen Umständen halten wir nun auch 35 Jahre später der Band noch die Treue, knüpfen seit einigen Jahren wieder intensive Fankontakte, betreiben mehr oder weniger erfolgreich eine Facebook- und Intstagram-Gruppe oder pinseln unsere aktuelle Sichtweise zum Thema Depeche und Mode und allem drum und dran hier in den Blog.
Den Pioniergeist von einst schreiben wir uns also immer noch auf die Fahnen! Sprecht uns gern an, wenn ihr mehr wissen möchtet, die Kontaktdaten findet ihr unter diesem Beitrag.
Und das mit der Sonderausgabe über die "Fearing Message" ist vielleicht gar keine schlechte Idee...
(stx)
Fotos/Videos: Mike St., Heike G.
Models: Heiko, Longman, Ulli, Pissi und viele andere, deren Namen mir partout nicht mehr einfällt
Wir geben auch Autogramme und erfüllen Interviewwünsche! Nachdrucke unseres legendären Fanclubmagazins "Fearing Message" können ebenso organsiert werden.
Solltet ihr ein rechtliches oder tatsächliches Problem mit den von uns verwendeten Fotos feststellen, entfernen wir diese selbstverständlich umgehend. Dabei möchten wir gern nochmal erinnern, dass wir gänzlich monetarisierungsfrei arbeiten - Depeche Mode is our hobby!
Dieser Beitrag ist komplett KI-frei, bis auf die Belichtungskorrektur der alten Fotos.
Please feel free to get in contact: dmfc.hopesandfears@gmail.com oder nutzt das unten stehende Kontaktformular (Achtung, das Feld invertiert die Schriftfarbe)






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