"Let Me Take You On A Trip..." - auf den Spuren unserer Depeche Mode Pilgerkarte (Teil 3: Berlin)
Berlin. Die aus dem Dornröschenschlaf hinter der Mauer erwachte Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. In den 80ern Sehnsuchtsort für so ziemlich alle subversiv tickenden Künstler dieser Zeit, aufbauend auf ein Image aus den den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als man der Stadt den Beinamen Babylon gab. Schon damals war sie ein nimmermüder Schmelztiegel verschiedenster Kulturen der Welt. Den größtmöglichen Kontrast erlebte die Stadt in den 30er und 40er Jahren. Hauptstadt eines vermeintlich tausendjährigen Reichs, basierend auf Gewalt, Unterdrückung und Krieg. Erst mit den Hippies, den Hausbesetzern, den APO-Protesten und billigen Amphetaminen konnte sich die Stadt wieder öffnen und wurde im Kosmos liberal-progressiver Menschen zum neuen Metropolis. Ein Tempel voller Kunst, Avantgarde und alternativen Lebensentwürfen. Alle kamen sie einst in die eingemauerte Stadt, um die einzigartig bedrückende wie freie Athmosphäre in ihre Kunst einfließen zu lassen. Bowie, Pop, Art. Voll m...